Arbeitsgemeinschaft Pesso-Therapie

München: Ein Antidot für existenzielle Scham

| Ort: Prinzenstr. 24, 80639 München

Ein Antidot für existenzielle Scham- und Schuldgefühle
Workshop Angebot für Pessotherapeuten/innen –

Dipl.-Psych. Uwe Minde
Dipl.- Psych. Sabine Löffler

Sonntag 24. März. 2019, 9:30 – 17:30 Uhr

Die Arbeit mit existenzieller Scham gilt in allen Formen der Psychotherapie als herausfordernd. Dies hat vor allem zwei Gründe. Einerseits ist Scham etwas, das sowohl die Klienten betrifft, als auch die Therapeuten. Andererseits wird existenzielle Scham als Angriff auf das eigene Selbst erlebt. Sie aktiviert damit auch archaische Aggressionen, die darauf gerichtet sind, das Überleben zu sichern.

In ihrem Kern ist die Theorie von PBSP eine Energietheorie. Al Pesso benutzte den Energiebegriff als Metapher für die ungeborenen Teile des Selbst. Vermutlich gibt es keine Emotion, die das Werden von Selbstanteilen derartig radikal blockiert wie existenzielle Schamgefühle. Während Schuldgefühle einen starken kognitiven Inhalt haben und in der Regel durch einen Kontext limitiert werden (Ich habe XY falschgemacht.), sind existenzielle Schamgefühle nicht durch einen Kontext limitiert (Ich bin falsch!). Dem Beschämten bleiben zwei Möglichkeiten: er verschwindet, wird quasi unsichtbar, oder er blendet den Beschämer.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung möchten wir gemeinsam mit euch erarbeiten, mit welchen der ‚alten‘ und der ‚neuen‘ PBSP Techniken wir diesen energetischen Impulsen angemessen begegnen können.

Anmeldungen per E-Mail an i...@uweminde.de oder sab...@jsloeffler.de.
Fortbildungspunkte sind bei der PTK Bayern beantragt.

 

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